Malaysischer Botschafter besucht die German UDS

2 April 2026

V.l.n.r.: Bekhruz Khazratov (German UDS Abteilungsleiter Marketing), Prof. Dr. Mike Friedrichsen (German UDS Co-Präsident), S.E. Mohamad Razdan Jamil (Botschafter von Malaysia), Michael Wassmann

Am 31. März 2026 begrüßte die German UDS S. E. Mohamad Razdan Jamil, den Botschafter Malaysias in Deutschland, zu einem hochrangigen Austausch über die Zukunft der digitalen Bildung, lebenslanges Lernen und mögliche strategische Kooperationen zwischen Malaysia und Deutschland.
Das Treffen war Teil des laufenden Dialogs der German UDS mit internationalen Partnern, die sich für das University-as-a-Service-Modell interessieren – ein Ansatz, bei dem universitäre Funktionen als modulare Dienstleistungen bereitgestellt werden und der Hochschulen wie Unternehmen gleichermaßen flexibel unterstützt.

Digitale Fähigkeiten durch Bildung stärken

German UDS-Cofounder Prof. Dr. Mike Friedrichsen führte den Botschafter in das University-as-a-Service-Modell ein und erläuterte dessen Potenzial für Malaysias sich rasant entwickelnde digitale Landschaft. Im Mittelpunkt der Gespräche standen der nationale Bedarf an digitaler Kompetenz, Talententwicklung sowie der notwendige kulturelle Wandel, um Angst und Skepsis gegenüber neuen Technologien abzubauen.

Der Botschafter betonte, dass Malaysia klare KPIs entwickeln, das Bewusstsein für digitale Sicherheit erhöhen und das Vertrauen der Bevölkerung in digitale Systeme stärken müsse. Er hob hervor, dass Malaysia ein idealer Knotenpunkt zur Förderung digitaler Bewusstseinsbildung in Südostasien sein könnte.

Vom lebenslangen Lernen zur nationalen digitalen Transformation

Prof. Friedrichsen erläuterte, dass das Angebot der German UDS weit über traditionelle Hochschulbildung hinausgeht:
„Unsere Programme richten sich nicht nur an junge Menschen. Wir stehen für lebenslanges Lernen; wir heißen alle Altersgruppen willkommen und sprechen ganz unterschiedliche Zielgruppen an. Damit setzen wir Humboldts Idee einer ganzheitlichen, kontinuierlichen Bildung um.“

Zudem erläuterte er das kompetenzbasierte Prüfungsmodell der German UDS, das über Multiple-Choice-Tests hinausgeht und Problemlösen, kritisches Denken und die Anwendung in realen Situationen bewertet.

Der Botschafter brachte mehrere strategische Überlegungen ein, darunter die Frage, wie Lernende objektiv bewertet werden können, wie Führungskräfte auf eine digitale Zukunft vorbereitet werden sollten und wie dem wachsenden Bedarf an nationalen Large-Language-Models begegnet werden kann.

Beide Seiten waren sich einig über die Bedeutung, kritisches Denken auf allen Ebenen der Gesellschaft zu stärken und Stagnation zu vermeiden, insbesondere in Ländern, in denen digitale Strategien zwar existieren, aber aufgrund technischer Komplexität oder mangelnden öffentlichen Verständnisses selten umgesetzt werden.

Potenzial für akademische Zusammenarbeit zwischen Malaysia und Deutschland

S. E. Mohamad Razdan Jamil zeigte großes Interesse daran, die German UDS mit malaysischen Universitäten zu vernetzen und Kontakte zu Institutionen herzustellen, die Beratung im Bereich digitale Transformation suchen. Er hob hervor, dass Transformation nicht allein IT- oder Multimedia-Fächer betrifft, sondern alle Lebensbereiche umfasst und einen landesweiten Mentalitätswandel erfordert.

Auf die Frage nach seinem Eindruck vom Besuch sagte der Botschafter:
„Ich fand das Gespräch heute Morgen sehr interessant. Wir müssen vorausschauend denken und uns neuen Herausforderungen anpassen, insbesondere in der Digitalisierung. Es ist gut für Malaysia und Deutschland, Verbindungen aufzubauen, um unsere beiden Regionen besser zu verstehen.“

Prof. Dr. Mike Friedrichsen schloss den Besuch mit einem klaren Bekenntnis zu vertiefter Zusammenarbeit ab:
„Unser Austausch mit dem Botschafter hat deutlich gezeigt, dass Malaysia und Deutschland ein gemeinsames Ziel teilen: Digitalisierung als verbindende Kraft zu nutzen, nicht als trennende. Indem wir Stärken in Bildung, Technologie und Talententwicklung kombinieren, können wir Wege schaffen, die Studierenden und Fachkräften helfen, sich in einer sich schnell verändernden digitalen Welt zurechtzufinden. Die German UDS ist bereit, eine solche Partnerschaft zu unterstützen.“

* Die Zitate sind aus dem Englischen übersetzt.